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Kreis Goslar Kaufen - Gewerbeimmobilie |
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Objektdaten

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| Objekt |
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| Ort |
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38678 Clausthal- Zellerfeld |
| Größe |
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3500 m2 |
| Zimmer |
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22.0 |
| Parken |
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Garage |
| Preis |
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150.000 EUR |
Bilder |
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Objektbeschreibung
Objektnummer: BL437-2084
Lage: Clausthal-Zellerfeld ist eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Oberharz (ca. 18.000 Einwohner). Die Bergstadt ist im Jahre 1924 aus dem Zusammenschluss der Städte Clausthal und Zellerfeld entstanden und wird mit ca. 14.500 Einwohnern als Zentrum des Oberharzes bezeichnet. Sie ist heute Universitäts- und Behördenstadt und zugleich staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort und Wintersportplatz. Das Verkaufsobjekt befindet sich am nördlichen Rand des Universitätsgeländes Feldgraben in der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld. Nach Auskunft der Samtgemeinde Oberharz ist für das Verkaufsobjekt in dem rechtsverbindlichen Bebauungsplan ein Sondergebiet der Bergakademie Clausthal T.H. festgesetzt. Als Maß der baulichen Nutzung ist eine Bebauung mit II Geschossen zulässig. Nach Auskunft des Landkreises Goslar ist die derzeitige Nutzung als privilegiert einzustufen. Eine anderweitige Nutzung bedingt eine Endprivilegierung, die durch einen Bauantrag auf Nutzungsänderung durch den Landkreis Goslar möglicherweise erfolgen kann.
Durch die Lage des Verkaufsobjekts im Feldgrabengebiet, welches größtenteils dem Land Niedersachsen gehört und durch die TU Clausthal verwaltet und bewirtschaftet wird, ist eine Zuwegung über landeseigene Flächen notwendig, da die dort vorhandenen Straßen nicht öffentlich gewidmet sind. Hierzu wird dem Erwerber ein entsprechendes Nutzungsrecht eingeräumt. Hierzu soll eine entsprechende Zuwegungsbaulast eingeräumt werden.
Der Erwerber hat sich anteilig der Grundstücksgröße außerdem an künftig anfallenden Kosten für Erhalt, Sanierung und ggf. Erneuerung und an den laufenden Kosten der Verkehrssicherung der Straßenfläche zu beteiligen. Hierzu ist in den Vertragsverhandlungen eine entsprechende Vereinbarung mit der TU Clausthal zu schließen.
Derzeit wird das Gebäude über TU- eigene Leitungen mit Strom, Fernwärme und Gas versorgt. Hier wären von den Käufern in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken eigene Hausanschlüsse zu erstellen. Eine Versorgung mit Fernwärme werden die Stadtwerke nicht ermöglichen können. Die notwendigen Anschlusskosten können bei der Kalkulation des Kaufpreises berücksichtigt werden.
Die Entsorgung von Schmutzwasser, Oberflächen- und Regenwasserentwässerung wird wohl auch künftig über TU- eigene Entsorgungsleitungen sichergestellt werden müssen. Hierzu sind ebenfalls entsprechende Vereinbarungen zu treffen.
Denkmalschutz liegt nach Auskunft des Landkreis Goslar nicht vor.
In Abteilung II des Grundbuchs ist ein Verzicht auf Bergschäden auf dem derzeitigen Gesamtgrundstück eingetragen, diese Eintragung wird nach Auskunft des Begünstigten auch in einem künftigen Grundbuch des Verkaufsgrundstücks übernommen werden müssen.
Beschreibung: Bei dem Verkaufsobjekt handelt es sich um ein in den Jahren 1963 bis 1965 als Wohnheim für ausländische Dozenten und Forscher der damaligen Bergakademie (heute TU Clausthal) errichtetes ein- bzw. zweigeschossiges Gebäude, welches teilweise unterkellert ist. Bei der Planung entschied man sich, die landschaftlichen Verhältnisse und die Neigung des Baugeländes nach Süden hin aufzunehmen und daher eine Unterteilung der Gebäudemasse vorzunehmen und von einem durchgehenden Gebäudetrakt abzusehen. In Anlehnung an die seinerzeit schon vorhandenen Gebäude sind die zweigeschossigen Trakte mit flachgeneigtem Dach errichtet worden. Als Verbindungsbauten sind die eingeschossigen Baukörper, einmal die Hausmeisterwohnung und zum anderen die Eingangshalle und der Gemeinschaftsraum, in Flachdach- Ausführung gebaut. Die Gebäude sind mit einer Aluminiumvorhangfassade versehen.
Im Erdgeschoss des Traktes 1 befindet sich eine 3- Zimmer- Wohnung mit Küche, Bad und Gäste- WC. Der Zugang zur Wohnung ist über einen separaten Eingang möglich, sie bietet ca. 86 m² Wohnfläche und verfügt über zwei Kellerräume. Außerdem befinden sich hier die durch die Eingangshalle des Verbindungsbaus erschlossenen Toilettenanlagen, Garderobe und Teeküche für den ebenfalls im Verbindungsbau untergebrachten Gemeinschaftsraum. Im Obergeschoss finden sich zwei Appartements mit jeweils ca. 33 m² Wohnfläche (je 1 Wohnzimmer, 1 Schlafzimmer, 1 Bad und WC, 1 Flur) und ein Einzelzimmer mit Bad und WC und Flur, welches ca. 19 m² Wohnfläche bietet.
Im Trakt 2 sind im Erd- und Obergeschoss je zwei Appartements mit jeweils ca. 33 m² Wohnfläche und ein Einzelzimmer mit ca. 20 m² Wohnfläche vorhanden. Wie im Trakt 1 sind diese mit jeweils vorgeschalteter Geräuschschleuse (Flur, Bad und WC) ausgestattet.
Im Untergeschoss dieses Traktes ist eine automatisierte Kegelbahn (Bohle und Schere) mit Keglerstube und WC- Anlagen eingerichtet, die über einen eigenen Eingang verfügt, jedoch über einen Kellerversorgungsgang auch mit den beiden Kellerräumen der Wohnung im Trakt 1 verbunden ist.
In dem sich an den Trakt 2 anschließenden eingeschossigen Baukörper findet sich die ehemalige Hausmeisterwohnung, die über den Flur von Trakt 1, wie auch über einen eigenen Eingang betreten werden kann. Sie bietet 3 Zimmer, Küche und Bad und ca. 77 m² Wohnfläche. Ein Zugang zum Keller, der aber zusätzlich über eine eigene Außentür verfügt, ist vorhanden, hier findet sich ein Versorgungsraum für die bisherige Fernwärmeversorgung, Gas, Wasser und Strom, zwei weitere Räume sowie grds. 2 Garagen. Da in einer der Garagen jedoch zusätzliche Heiztechnik für die Kesselanlage untergebracht ist, können dort derzeit keine Fahrzeuge abgestellt werden.
Nach den Berechnungen der TU verfügt das Gebäude über insgesamt 946 m² Nutzfläche, die sich wie folgt aufteilt:
572,97 m² HNF 104,10 m² NNF 60,49 m² FF 208,99 m² VF
Das Gebäude befindet sich derzeit noch auf einem größeren Gesamtflurstück der Technischen Universität. Im Zuge des Verkaufs ist eine Herausmessung geplant, die momentan von einer künftigen Grundstücksgröße von ca. 3.500 m² ausgeht. Die Universität wird Eigentümer der Grundstückszufahrt bleiben, im derzeitigen Parkplatzbereich ist die Grenzziehung abzustimmen, da hierüber teilweise auch die Zuwegung zum benachbarten TU- Institut erfolgt. Auch die künftige Erreichbarkeit des Verbindungsweges zwischen dem Verkaufsgrundstück und dem Clausthaler Friedhof ist gegebenenfalls zu sichern. Die Vermessungskosten sind vom Käufer des Gästehauses zu übernehmen.
Im Gebäude sind derzeit Feuchtigkeitsschäden im Deckenbereich der Hausmeisterwohnung, dem Eingangsbereich, dem Gemeinschaftsraum und an der Außenwand eines Schlafzimmers im Obergeschoss von Trakt 2 zu erkennen.
Nach Aussage der Technischen Universität sind teilweise Wasserleitungen im Gebäude zugesetzt und verhindern damit einen ausreichenden Wasserdruck an einigen Wasserhähnen.
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Inserentendaten
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| Firma |
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Oberfinanzdirektion Niedersachsen / Bereich Bau und Liegenschaften (BL 4) / Landesliegenschaftsfonds (LFN) |
| Name |
: |
Christian Oliver Wahnschaff |
| Straße |
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Waterloostraße 4 |
| PLZ, Ort |
: |
30169 Hannover |
| Telefon |
: |
0531/234459-166 |
| Fax |
: |
0511/101-2080 |
| eMail |
: |
oliver.wahnschaff@ofd-bl.niedersachsen.de |

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